Wie finde ich heraus, was ich will? In 4 Schritten zu mehr Klarheit in deinem Leben

Inhalt:
Es gibt einen Gedanken, der dich fest im Griff hat, egal ob du am Abend nicht einschlafen kannst oder morgens vor dem Wecker aufwachst.
Ständig fragst du dich:

„Was will ich eigentlich im Leben? Wie finde ich heraus, was ich will?“

Du fühlst dich orientierungslos, unsicher und hast das Gefühl, dass dir etwas Entscheidendes fehlt. Du siehst, wie andere Menschen scheinbar mühelos ihren Weg finden und ihre Leidenschaften verfolgen, während du selbst in einer Art Nebel gefangen bist.

Oft ist gar nicht das Problem, dass es zu wenig Möglichkeiten gibt, sondern meistens können wir uns einfach nicht entscheiden.

Du bist frustriert und verzweifelt, denn du weißt nicht, wo dein Platz in dieser Welt ist.

Es scheint, als würden alle anderen ihre Karriereleiter erklimmen, Beziehungen aufbauen, ihre Hobbys ausleben und ihre Ziele erreichen . Doch du? Du stehst nur da und fragst dich, was du überhaupt willst.

Es fühlt sich an, als würdest du im Dunkeln tasten, ohne eine Ahnung zu haben, wohin du eigentlich gehst.

Diese Unsicherheit nagt an dir und beeinflusst dein Leben in vielerlei Hinsicht. Du hast das Gefühl, dass dir die Zeit davonrennt und du hinter allen anderen nachläufst.

Du möchtest dich verwirklichen, deine Leidenschaften entdecken und das Gefühl haben, dass dein Leben einen tieferen Sinn hat. Doch stattdessen fühlst du dich verloren, als würdest du in einem endlosen Labyrinth gefangen sein.

Du möchtest endlich Klarheit haben, eine Richtung einschlagen und deinen Weg mit Überzeugung gehen.

Aber wie findest du heraus, was das überhaupt ist?

Auch wenn dir das jetzt noch nicht direkt weiterhilft, du kannst insofern beruhigt sein, als dieses Problem weit verbreitet ist.

Ganz viele Menschen können sich mit dieser Situation identifizieren. Es ist eine Herausforderung, herauszufinden, was man wirklich will.

Weil so viele Möglichkeiten und Erwartungen auf uns einprasseln. Doch mit der richtigen Herangehensweise und einem Schritt-für-Schritt-Plan kannst du herausfinden, was dich wirklich erfüllt und welchen Weg du einschlagen möchtest.

Lass uns gemeinsam entdecken, was du im Leben willst – und zwar auf eine Art und Weise, die zu dir passt.

Die wichtigsten Infos zusammengefasst:
  • Viele Menschen kämpfen mit der Frage, was sie wirklich im Leben wollen. Dies kann auf äußere Einflüsse, die Vielzahl an Möglichkeiten, Angst vor Veränderung und Selbstzweifel zurückzuführen sein. Es gibt jedoch ein System, Klarheit zu erlangen und einen Weg zu finden, der zu einem passt.
  • Sich selbst kennenzulernen ist natürlich ein wichtiger Schritt, um herauszufinden, was man wirklich will. Durch Selbstreflexion kann man seine eigenen Interessen, Werte und Leidenschaften erkennen. 
  • Das Bewusstsein für die eigenen Werte, Stärken und Schwächen ermöglicht es dir, bessere Entscheidungen zu treffen und so langfristig ein authentisches und erfülltes Leben zu führen.
  • Dieser 4-Schritte-Plan kann dabei helfen, Klarheit zu erlangen:
    • Selbstreflexion: Zeit nehmen, um über eigene Interessen, Werte und Leidenschaften nachzudenken
    • Identifizierung der eigenen Stärken: Herausfinden, in welchen Bereichen man gut ist und welche Tätigkeiten einem leicht fallen
    • Experimentieren: Verschiedene Dinge ausprobieren, um herauszufinden, was einem gefällt und was nicht
    • Entscheidung und Handlung: Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse Entscheidungen treffen und entsprechende Schritte unternehmen.
  •  

Wieso ist es so schwer zu wissen, was ich will?

Es gibt verschiedene Gründe, warum es uns oft schwerfällt herauszufinden, was wir wirklich wollen.

In welchem erkennst du dich wieder?

Die Einflüsse von außen

Von klein auf werden wir von der Gesellschaft, unseren Eltern und Freunden geprägt. Durch unser Umfeld bekommen wir vermittelt, was als „erfolgreich“ oder „richtig“ gilt und welche Ziele wir verfolgen sollten.

Diese äußeren Einflüsse können uns von unseren eigenen inneren Wünschen und Bedürfnissen ablenken.

Wir versuchen, den Erwartungen anderer gerecht zu werden und verlieren dabei manchmal den Kontakt zu uns selbst. Wir bilden Glaubenssätze und Werte, die uns in diesem Moment weiterhelfen.

Sind wir z. B. daran gewöhnt, nur Aufmerksamkeit zu bekommen, wenn wir uns besonders anstrengen, so wird das schnell zu einem Glaubenssatz:

„Nur wenn ich mich anstrenge, werde ich geliebt. “ Das hilft uns zwar, uns anzustrengen, was ja nichts Schlechtes ist.

Aber wir sollten nicht denken, dass wir nur etwas wert sind, wenn wir etwas Bestimmtes tun oder eine bestimmte Leistung erbringen.

Die Vielzahl an Möglichkeiten

In unserer modernen Welt werden wir mit unzähligen Möglichkeiten konfrontiert. Wir haben Zugang zu Informationen, Berufen, Hobbys und Lebensstilen wie nie zuvor.

Diese Fülle an Optionen kann überwältigend sein und uns unsicher machen. Wir fragen uns, ob wir die „richtige“ Wahl treffen und ob wir etwas verpassen, wenn wir uns für eine Richtung entscheiden.

Die Angst, die falsche Entscheidung zu treffen, kann dazu führen, dass wir uns gar nicht erst festlegen und stattdessen in der Unsicherheit verharren.

Dazu kommt das ständige vergleichen mit dem Umfeld und Menschen, von denen wir denken, dass wir sie kennen, weil wir sie im Internet sehen.

Die Tatsache, dass wir da nur einen Teil sehen, macht es uns nicht leichter, uns zurechtzufinden.

Angst vor Veränderung

Veränderung ist oft mit dem Gefühl von Unsicherheit und Risiken verbunden.

Das ist ganz normal, da wir von der Natur darauf ausgelegt sind, immer das zu wiederholen, was uns hilft, zu überlegen.

Das bedeutet, dass, selbst wenn wir unglücklich sind, wir eher etwas wiederholen und unglücklich bleiben statt etwas Neues zu tun Punkt etwas Neues, was mit einem gewissen Risiko verbunden ist.
Probiere darum so viele Sachen wie möglich aus, am besten so lange du jung bist und noch keine großen Verpflichtungen hast.

Natürlich ist es bequemer, in der Komfortzone zu bleiben, selbst wenn uns etwas fehlt.

Aber um herauszufinden, was du wirklich willst, musst du einen kleinen Schritt ins Unbekannte machen.

Das dir Bekannte hatte ich ja bisher noch nicht glücklich gemacht.

Die Angst vor Veränderung soll dich nicht davon abhalten, mutige Schritte zu unternehmen und deinen wahren Wünschen zu öffnen.

Zweifel und Unsicherheit

Der innere Dialog in unserem Kopf kann uns daran hindern, Klarheit über unsere eigenen Wünsche zu erlangen.

Er lenkt uns ab und raubt Energie.

Wir hören nicht damit auf, an uns zu zweifeln. Deshalb haben wir dann natürlich Angst davor langfristige Entscheidungen zu treffen.

Wir fragen uns, ob wir gut genug sind oder ob wir es überhaupt verdienen, unsere Träume zu verwirklichen.

Selbstzweifel wie diese können uns blockieren und uns davon abhalten, unsere Leidenschaften zu erkennen und ihnen zu folgen.

Diese Hindernisse sind ganz normal.

Im Coaching sehe ich sehr oft, dass jemand Angst vor einer Veränderung hat, weil er nur die fertige Situation sieht und Sorge hat, dass es am Weg Probleme gibt.

Oft wird aber übersehen, dass das Resultat ja nicht in zwei oder drei Tagen erreicht wird, sondern, dass wir uns an die meisten Themen Schritt für Schritt herantasten.

So können wir immer eine Möglichkeit finden, einen ersten MiniJet zu gehen und zu sehen, wie es sich anfühlt etwas Neues zu probieren.

Indem wir uns bewusst mit unseren Zweifeln und Ängsten auseinandersetzen, können wir sie überwinden.

Dazu müssen wir sie uns ganz genau ansehen und erkennen:

Pauschal vor etwas Angst zu haben macht keinen Sinn und ist meistens ein Zeichen dafür, dass wir ein Thema noch nicht in Teile zerteilt haben.

So erkennen wir nämlich, wo wir uns wirklich blockieren.

Im nächsten Abschnitt werden wir uns ansehen, warum es so wichtig ist, sich selbst kennenzulernen und wie dies uns hilft, herauszufinden, was wir wirklich wollen.

Wer will ich später sein? Dein Selbstbild

Wenn wir uns nicht die Zeit nehmen, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen, gehen wir mit dem Strom und lassen uns von äußeren Umständen treiben.

Es kann sein, dass wir dann den Weg des geringsten Widerstands wählen oder uns bei unseren Entscheidungen sehr im Außen orientieren.

Wir legen also viel Wert auf die Meinungen anderer.

Ähnlich wie einen Platten Wind haben wir keinen kleinen Plan.

Und wenn wir keinen Plan für uns haben, werden wir Teil des Plans eines anderen Menschen. Tief in unserem Inneren spüren wir eine Unzufriedenheit, ein Gefühl des Stillstands.

Ohne dass wir es benennen können, haben wir das Gefühl, dass uns etwas Wichtiges fehlt.

Aber das Leben ist zu kostbar, um es in einer Richtung zu verbringen, die uns nicht erfüllt.

Wenn wir uns selbst besser kennenlernen, entdecken wir unsere wahren Bedürfnisse, Werte und Leidenschaften. Wir lernen unsere Stärken und Schwächen kennen und können sie gezielt einsetzen und verbessern. Das ist wie ein Kompass, der uns den richtigen Weg zeigt.

Das ist aber noch nicht alles.

Das Kennenlernen unserer inneren Welt hat noch viele weitere Vorteile. Zum einen können wir unsere eigenen Grenzen besser erkennen und setzen. Wir wissen, wo wir „Nein“ sagen müssen und wo wir „Ja“ zu uns selbst und unseren Bedürfnissen sagen sollten. Das schafft Balance und bringt uns mehr Zufriedenheit.

Außerdem hilft uns die Selbstkenntnis dabei, bessere Entscheidungen zu treffen. Wir verstehen, was für uns wirklich wichtig ist und können unsere Prioritäten entsprechend setzen. Dadurch vermeiden wir es, uns in Dinge zu verrennen, die uns nicht erfüllen, und können uns auf das Wesentliche konzentrieren.

Und nicht zu vergessen:

Wenn wir uns selbst besser kennen, strahlen wir eine innere Stärke und Authentizität aus. Wir werden zu einem Magneten, der Menschen anzieht, die zu uns passen und uns in unserem Wachstum unterstützen.

Wie kommen wir also dahin und welche Schritte sind nötig, um herauszufinden, was du wirklich willst?

In der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung erfährst du es.

Finde endlich heraus, was du eigentlich willst – der 4-Schritte-Plan zu deiner Orientierung und Selbsterkenntnis

Um herauszufinden, was du wirklich willst, gibt es konkrete Schritte, die du unternehmen kannst:

1. Selbstreflexion

Der erste Schritt auf dem Weg herauszufinden, was du wirklich willst, ist die Selbstreflexion.

Hierbei nimmst du dir bewusst Zeit, um über dein Leben nachzudenken, was vielleicht etwas abstrakt klingt.

Doch es ist ganz einfach umzusetzen.

Jeden Tag nimmst du dir, am besten am Ende des Tages, fünf oder zehn Minuten Zeit, um über deinen Tag nachzudenken.

Stell dir dabei diese Fragen:

Das Ziel ist nicht in erster Linie alles richtigzumachen und zu optimieren, sondern sich hier Zeit zu nehmen sich selbst zuzusehen.

Herauszufinden, wann wir uns besonders wohlfühlen, was uns Spaß macht und was uns leicht von der Hand geht.

Das Interessante dabei:

Du bist mit dir allein und lernst komplett ehrlich zu dir zu sein.

Das wirkt sich dann sehr schnell auf deinen Alltag aus und wie du dich und dein Leben wahrnimmst. So kannst du sehr schnell sehr viel über dich erfahren.

Du lernst vieles über deine eigenen Interessen, Werte und Leidenschaften. Du erkennst, was dich glücklich macht und erfüllt. Durch diese Selbstreflexion lernst du dich besser kennen und kannst auf jeden Fall einiges ausschließen, was nicht zu deinem Lebensplan passt.

Warum ist dieser Schritt so wichtig?

Indem du dir Zeit mit dir ganz allein nimmst und ganz ehrlich zu dir bist, gewinnst du Klarheit über deine eigenen Bedürfnisse und Ziele.

Du entdeckst deine persönlichen Vorlieben, was dir Freude bereitet und was du wirklich schätzt. Durch diese Selbstreflexion löst du dich von äußeren Einflüssen und Erwartungen und findest deine eigene Stimme.

Das wichtigste dabei:

Sei ehrlich zu dir selbst und reflektiere ohne Filter oder Masken.

Es geht darum, dein wahres Ich zu erkennen und zu akzeptieren.

Vor allem am Anfang kann es ungewohnt sein, Dinge nicht gleich zu bewerten.

Aber je öfter du übst, umso leichter wird es gefallen und du kommst wieder mehr in Kontakt mit deinem Herzen und deiner Intuition.

So wie der schnell klar was dich glücklich macht und dich erfüllt.

Die Selbstreflexion bildet den Ausgangspunkt für weitere Schritte. Sie hilft dir es dir, eine klare Richtung zu finden und Entscheidungen zu treffen, die zu dir passen.

Indem du dich selbst besser verstehst, wirst du bewusst dein Leben gestalten und beginnen, deine eigenen Träume und Ziele zu verfolgen.

Nimm dir regelmäßig Zeit für die Selbstreflexion, am besten täglich und immer zur gleichen Uhrzeit.

Lass es ein kleines Ritual werden und leg dir dazu ein Heft und einen Stift dazu.

Lass diese immer am gleichen Ort liegen.

Ein Ort, an dem du jeden Tag vorbeikommst, zu der Zeit, zu der du reflektieren möchtest.
Wenn du gar keine Zeit hast und dein Tag schon so voll ist, dass du dich fragst, wo du das unterbringen sollst:

Überlege dir, ob du es z. B. am Heimweg in der U-Bahn mit einer angenehmen Musik in den Kopfhörern oder bei einem Zwischenstopp im Park machen kannst.

Ich kann dir versprechen:

Diese täglichen 10 Minuten werden das, was du über dich weißt, komplett verändern und so die Basis für deine Entscheidungen bilden.

2. Identifiziere deine Stärken

Wieso? Ganz einfach.

Das, was du gut machst, wird dir automatisch mehr Freude und Zufriedenheit bringen.

Die Identifizierung deiner Stärken hilft dir auch bei der Entscheidungsfindung. Du wirst besser abschätzen können, welche Wege und Möglichkeiten zu dir passen und welche nicht.

Lass uns gemeinsam herausfinden, in welchen Bereichen du gut bist und welche Tätigkeiten dir leicht von der Hand gehen!

Um deine Stärken zu identifizieren, kannst du auf verschiedene Weisen vorgehen.

Frage dich als erstes, welche Tätigkeiten dir leicht von der Hand gehen und bei denen du dich besonders wohlfühlst.

Überlege, welche Komplimente und Anerkennungen du von anderen erhalten hast.
Bleib aber nicht hier stehen, sondern frage aktiv in deiner Familie und in deinem Umfeld, wo sie deine Stärken sehen bzw. was sie besonders gerne mit dir machen oder was sie besonders gerne an dir mögen.

Betrachte auch deine Erfolge und Momente, in denen du dich besonders stolz auf dich selbst gefühlt hast.

Dabei kannst du ruhig einige Jahre zurückgehen, weil oft liegen diese Momente schon etwas vergraben unter den Dingen, die du seitdem gemacht hast

Frage dich auch, welche Stärken haben die Menschen, die du besonders sympathisch findest oder mit denen du ein besonders gutes Gespräch haben kannst?

Welchen Weg haben sie eingeschlagen?

Überlege, bei welcher Beschäftigung du dich komplett authentisch fühlst und wo die Zeit wie im Flug vergeht.

Nimm dir die Zeit, deine verborgenen Talente zu entdecken.

Das kann schon mal einige Wochen oder Monate dauern, aber es zahlt sich aus.

Denn damit legst du den Grundstein. Dafür die richtige Richtung im Leben einzuschlagen und das zu finden, was dich wirklich erfüllt.

Der Erfolg auf wirtschaftlicher oder emotionaler Basis stellt sich immer dann ein, wenn du etwas Besonderes gerne machst.

Nur dann wirst du es gut machen und die extra Meile gehen.

3. Experimentiere

Der dritte Schritt auf deiner Reise, um herauszufinden, was du wirklich willst, ist das Experimentieren. Nur durch das Experimentieren kannst du wirklich herausfinden, ob etwas hundertprozentig zu dir passt.

Es gibt so viele verschiedene Berufe, Hobbys, Interessen und Lebensweisen, dass es unmöglich ist, von vornherein zu wissen, was genau dich erfüllt.

Gerade im Karrierecoaching habe ich es schon sehr oft erlebt, dass Klienten sich neu orientieren möchten und von vornherein viele Möglichkeiten ausschließen, obwohl sie nicht nur Informationen darüber haben.

Das solltest du auf jeden Fall vermeiden und dich nicht nur passiv informieren, sondern auch die nächsten Schritt gehen und das, was dich interessiert auch richtig ausprobieren.

Das Experimentieren hat auch einen zweiten Vorteil:

Es ermöglicht dir, dich selbst besser kennenzulernen. Du lernst neue Menschen kennen, kommst in eine neue Umgebung und bekommst Feedback zu dir von Personen, die dich nicht in deinen ursprünglichen Rollen kennen.

Das Experimentieren ist natürlich auch eine ideales Mittel um dich persönlich weiterzuentwickeln.

Du stellst dich neuen Herausforderungen, betrittst neues unbekanntes Terrain und musst dich zu neuen Dingen überwinden.

So entwickelst du neue Fähigkeiten, machst neue Erfahrungen, erlaubst dir wieder zu lernen und etwas Neues zu beginnen.

Sehr schnell lernst du, was dir Spaß macht und was zu dir passt.

Außerdem fördert das Experimentieren deine Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, Eigenschaften, die in unserer sich ständig verändernden Welt immer wichtiger werden.

Es gibt viele Wege, wie du experimentieren kannst. Du kannst verschiedene Hobbys ausprobieren, an Workshops oder Seminaren teilnehmen, neue Bücher lesen oder dich neuen Menschen und deren Perspektiven öffnen.

Reise zu neuen Orten, vielleicht auch auf eine neue Art.

Eine kurze Klientenstory dazu:

Einem Klienten schlug ich einmal vor, einen Tapetenwechsel zu machen, um sich selbst besser kennenzulernen. Er war Feuer und Flamme, denn er wollte schon lange den Jakobsweg gehen.

Der Gedanke einen Monat lang alleine unterwegs zu sein hatte ihn schon immer gereizt. Am nächsten Tag sprach er gleich mit seinem Vorgesetzten und versuchte einen längeren Urlaub zu bekommen. Der wurde ihm aber nicht bewilligt.

Statt aufzugeben, beschloss er kurzerhand eine fünftägige Pilgerreise quer durch Österreich zu machen.

Er erzählte mir danach, dass er die beste Erfahrung seines Lebens gewesen. Er hat sich mit Menschen mit demselben Interesse ausgetauscht, die er zuvor nicht kannte.

Sei mutig und wage es, dich auf Neues einzulassen. Du wirst überrascht sein, welche verborgenen Schätze du dabei in dir entdecken wirst.

Erinnere dich daran, dass dieses Experimentieren ein Prozess ist. Es erfordert Offenheit und die Bereitschaft, Dinge auszuprobieren, die außerhalb deiner gewohnten Komfortzone liegen und das fühlt sich manchmal nicht gut an.

Akzeptiere auch von Anfang, dass nicht alles, was du ausprobierst, zu 100 % zu dir passen wird. Denn das ist ja der Sinn der Sache 🙂.

Du musst auch nicht immer alles selbst ausprobieren.

Manchmal reicht es auch, die Dinge aus zweiter Hand zu erfahren.

Also, mit Menschen zu sprechen, die schon das tun, was du dir überlegst auszuprobieren.

Versuche solche Menschen zu finden und überlege dir, ob das, was sie dir an ihren Erfahrungen erzählen, für dich sinnvoll klingt.

Kannst du dich damit identifizieren? Gehst du mit diesen Menschen in Resonanz, teilst du die gleichen Werte wie sie.

All das sind Anzeichen dafür, dass du dich in diese Richtung wohlfühlen würdest

4. Führe ein Tagebuch: Halte deine Gedanken und Beobachtungen fest

Der vierte Schritt auf deiner Reise, um herauszufinden, was du wirklich willst, ist das Führen eines Tagebuchs.

Indem du regelmäßig deine Gedanken, Gefühle und Beobachtungen aufschreibst, gewinnst du wichtige Erkenntnisse über dich selbst. Dieser Schritt ist wichtig, weil du nur so die Eindrücke festhalten kannst, die sonst wahrscheinlich schnell weg sind.

Indem du deine Gedanken aufs Papier bringst, schaffst du Ordnung in diesem Chaos. Du kannst deine Gedanken klarer strukturieren und reflektieren. Ein Tagebuch ermöglicht es dir, einen Blick auf dein Innenleben zu werfen und Zusammenhänge zu erkennen.

Das Tagebuch ist auch ein wertvolles Werkzeug, um deine eigenen Emotionen und Gefühle zu verstehen. Du erkennst, was dich berührt, motiviert oder auch frustriert.

Du wirst Muster erkennen und besser verstehen, wie du auf bestimmte Situationen reagierst.

Dieses Wissen über dich selbst ist ein Schlüssel, um herauszufinden, was dich wirklich erfüllt.

Beim Führen eines Tagebuchs gibt es keine festen Regeln. Du kannst es so gestalten, wie es für dich am besten passt. Schreibe am besten täglich, um es zu einer Routine zu machen.

Denn dann hast du den größten Benefit.

Du kannst folgende Fragen als Inspiration nehmen:

Das Tagebuch ist wie ein treuer Begleiter, dem du alles anvertrauen kannst. Es hilft dir auch ganz ehrlich zu sein darüber, was du denkst und fühlst.

So hilft es dir, dich besser zu verstehen und deine eigenen Bedürfnisse zu erkennen.

Also, schnapp dir ein Tagebuch und einen Stift und beginne, deine Gedanken und Beobachtungen festzuhalten.

Zweifel? Das kannst du tun

Auf dieser Reise werden Zweifel und Ängste ganz natürlich auftreten. Das ist völlig normal.

Zweifel gehören dazu und können sogar dazu beitragen, dass du standhaft bleibst und über dich hinauswächst.

Veränderung und Wachstum erfordern Mut, und es ist ganz normal, hin und wieder zu zweifeln.

Wenn die Stimmen in deinem Kopf zu laut werden oder du dich im Wald der Unsicherheit verlierst, kann es passieren, dass du erstarrst und nicht mehr weitergehst.

Dann hast du wahrscheinlich das Gefühl du hast schon einiges probiert, drehst dich aber im Kreis und denkst vielleicht auch manchmal daran aufzugeben.

Du musst aber nicht alles alleine bewältigen.

Es gibt Menschen da draußen, die dir helfen können und die das jeden Tag machen.

Unserem Leben eine neue Richtung geben ist etwas, was wir vielleicht ein oder zweimal machen.

Als Coach berate ich jeden Tag Menschen zu diesen Themen.

Wegen jedem anderen Thema würdest du ja auch zu einem Spezialisten gehen.

Ein Coach hat die Erfahrung und das Wissen, um dir dabei zu helfen, Klarheit zu finden und dich auf deinem Weg zu unterstützen.

Er hilft dir deine Zweifel zu überwinden und deine Ängste zu bewältigen.

Mit seiner Unterstützung gewinnst du neue Perspektiven und findest den Mut, deine Träume zu verwirklichen.

Es ist wichtig, jemanden an deiner Seite zu haben, dem du vertraust und der dich auf deinem Weg begleitet.

Jemand, der dir zuhört, dich ermutigt und dir eine objektive Meinung sagt.

Zögere nicht, Unterstützung zu suchen!

Sehr oft höre ich von meinen Klienten, dass sie zu lange gewartet haben, um sich Unterstützung zu holen. Es ist ein Zeichen von Stärke, um Hilfe zu bitten.

Fazit

Auf der Suche danach, was du im Leben wirklich willst, ist es normal, sich hier und da orientierungslos oder unsicher zu fühlen.
Doch indem du dich selbst besser kennenlernst, deine Stärken identifizierst, neues ausprobierst und regelmäßig deine Gedanken reflektierst, wirst du gar nicht anders können als Klarheit gewinnen und deinen eigenen Weg finden.
Auf dieser Reise deiner Selbstfindung werden Zweifel auftreten, doch sie sind Teil deiner Entwicklung. Nimm sie als gutes Signal, dass du bereits dabei bist dich zu verändern.
Jens Wolff
Jens Wolff

Karrierecoaching und Persönlichkeitsentwicklung

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