Warum bin ich nicht zufrieden? Das kannst du gegen innere Unzufriedenheit tun

Inhalt:
Du sitzt an einem grauen Montagmorgen in deinem Büro. Du fühlst dich unwohl in deiner Haut, bist ständig negativ gestimmt und kannst diese innere Unzufriedenheit einfach nicht abschütteln.
Du fragst dich:
„Warum bin ich nicht zufrieden? Mir geht es ja eigentlich ganz gut.“
Warum sind wir Menschen ständig unzufrieden mit uns selbst?
In diesem Artikel möchte ich dir helfen, herauszufinden, was hinter dieser chronischen Unzufriedenheit steckt und wie du endlich mit dir selbst ins Reine kommst.

Warum fühle ich mich so unzufrieden? So entsteht Unzufriedenheit

Unzufriedenheit ist ein Gefühl, das viele von uns kennen. Es kann sich anfühlen, als würden wir uns selbst verlieren und in einem endlosen Labyrinth aus Negativität feststecken. Doch warum entsteht diese Unzufriedenheit überhaupt?

Oft liegt es daran, dass wir das Gefühl haben, dass etwas in unserem Leben nicht stimmt. Vielleicht haben wir bestimmte Ziele nicht erreicht, die wir uns gesetzt haben, oder wir fühlen uns in unseren Beziehungen unverstanden und alleingelassen.

Es können auch die äußeren Umstände sein, wie ein unerfüllter Job, finanzielle Schwierigkeiten oder das Fehlen von tiefer emotionaler Verbundenheit.

Manchmal vergleichen wir uns auch ständig mit anderen. Wir schauen auf die vermeintlichen Erfolge und das vermeintliche Glück anderer und fühlen uns dadurch minderwertig und unzufrieden. Dann neigen wir dazu, unsere eigenen Leistungen herunterzuspielen und uns selbst zu kritisieren.

Unsere Erwartungen spielen ebenfalls eine große Rolle. Oft setzen wir uns unrealistisch hohe Ziele und erwarten, dass wir diese ohne Probleme erreichen. Wenn wir diese Erwartungen nicht erfüllen können, fühlen wir uns als Versager und sind enttäuscht von uns selbst.

Auch ein Mangel an Selbstliebe und Selbstfürsorge kann zu Unzufriedenheit führen. Wir beurteilen uns selbst hart und sehen nur unsere Fehler und Schwächen. Dadurch vergessen wir, unsere eigenen Stärken und Erfolge anzuerkennen und uns selbst mit Freundlichkeit und Nachsicht zu behandeln.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Unzufriedenheit eine komplexe emotionale Reaktion ist, die aus verschiedenen Faktoren resultiert. Es ist eine Kombination aus unseren eigenen Erwartungen, Vergleichen mit anderen, äußeren Umständen und dem Mangel an Selbstliebe.

Das macht die Unzufriedenheit mit dir

Unzufriedenheit kann eine große Belastung für uns sein und sich auf verschiedene Aspekte unseres Lebens auswirken. Sie hat Konsequenzen, die uns sowohl emotional als auch physisch beeinflussen können.

Emotional gesehen kann anhaltende Unzufriedenheit zu einem Gefühl der Leere und der Niedergeschlagenheit führen. Wir können uns traurig, gereizt oder frustriert fühlen, ohne genau zu wissen, warum.

Es kann uns schwerfallen, positive Emotionen zu empfinden oder uns an den kleinen Freuden des Lebens zu erfreuen. Wir zweifeln an unseren Fähigkeiten und haben ständig das Gefühl, nicht gut genug zu sein.

Physisch kann Unzufriedenheit ebenfalls ihre Spuren hinterlassen und Stress ist ein häufiger Begleiter. Er kann sich durch Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Schlafstörungen oder sogar ernsthaftere gesundheitliche Probleme manifestieren. Der Körper reagiert auf die anhaltende Belastung, die mit der Unzufriedenheit einhergeht.

Die Auswirkungen der Unzufriedenheit beschränken sich jedoch nicht nur auf uns selbst. Sie kann auch unsere Beziehungen beeinflussen. Wenn wir uns innerlich unzufrieden fühlen, können wir Schwierigkeiten haben, uns auf andere Menschen einzulassen.

Wir ziehen uns möglicherweise zurück, werden distanziert oder geben anderen die Schuld für unser eigenes Unglück. Dadurch können wir uns von unseren Lieben isoliert fühlen und die Qualität unserer Beziehungen beeinträchtigen.

Bin ich wirklich unzufrieden? So erkennst du es

Hier sind einige Hinweise, die darauf hindeuten könnten, dass du unzufrieden bist:

Emotionale Anzeichen

Körperliche Anzeichen

Soziale Anzeichen

Allgemeine Anzeichen

Beachte, dass jeder Mensch anders ist und Unzufriedenheit sich auf unterschiedliche Weise zeigen kann.

Wenn du jedoch mehrere dieser Anzeichen bei dir selbst bemerkst, kann das durchaus ein Hinweis auf innere Unzufriedenheit sein.

Manchmal kann es schwierig sein, die eigenen Emotionen zu erkennen und zu verstehen.

Sprich doch mal mit Freunden oder Familienmitgliedern über deine Gefühle und Gedanken, um Klarheit zu gewinnen.

Und wenn es klar für dich ist, dann gehst du deine innere Unzufriedenheit an. Wie? Das erfährst du im Folgenden.

Was tun, wenn man unzufrieden ist? Das solltest du tun und auch nicht mehr tun

Fangen wir damit an, was du von jetzt an vermeidest.
Los gehts.

Sich ständig mit anderen vergleichen

Der ständige Vergleich mit anderen führt oft zu Unzufriedenheit und Minderwertigkeitsgefühlen. Jeder Mensch hat seine eigene einzigartige Reise und seine individuellen Stärken.
Indem du dich weniger mit anderen vergleichst, kannst du dich auf deine eigenen Fortschritte und Erfolge konzentrieren. Nebenbei baust du ein gesünderes Selbstwertgefühl auf.
Es ist immer eine Sache deines Fokus.

Wohin du deinen Fokus hinlenkst, wirst du mehr bekommen. Wenn du dich immer mit anderen Menschen vergleichst, wirst du entweder unzufrieden, weil du das Gefühl hast, du hast weniger erreicht als sie.

Oder es gibt dir ein falsches Gefühl von Sicherheit, weil du dich mit Menschen vergleichst, die auf ihrem Weg noch nicht so weit sind wie du. So oder so bringt es sich nicht weiter.

Konzentriere dich daher immer auf dich selbst und wie du dich weiterentwickeln kannst und so auch deine Ziele erreichen.

Sich selbst bemitleiden

Selbstmitleid und auch die Opferrolle werden dich immer in einer negativen Zustand bringen und die Energie nehmen.

Wie willst du so positive Veränderungen vorantreiben? Natürlich ist es leichter gesagt als getan.

Doch anstatt dich selbst zu bemitleiden, konzentriere dich erstens darauf, Lösungen für deine Probleme zu finden.

Zweitens frage dich, ob deine Probleme wirklich so schlimm sind.

Und drittens: suche eine Möglichkeit proaktiv zu werden.

Frage dich immer, was ist gut an einer Situation, was kannst du daraus lernen und wie kannst du daran wachsen. So wirst du ganz nebenbei zufrieden mit dir selbst und deinem Leben.

Sich selbst im Weg stehen

Negative Selbstgespräche und Selbstzweifel sind immer ein Zeichen für negative Glaubenssätze.

Sich selbst im Weg stehen ist die Folge daraus.

Die Art wie du mit dir selbst sprichst, sagt viel darüber aus, wie du dich selbst siehst.

Solange dein Selbstbild von deinen negativen Glaubenssätzen gefärbt ist, wirst du dich immer so verhalten, wie du dich selbst siehst.

Im positiven Fall hast du ein gutes Selbstbild und das gibt dir Stärke und Selbstvertrauen.

Leider haben viele Menschen negative Glaubenssätze, die Sie daran hindern ihre Ziele zu erreichen.

Positive Affirmationen sind zwar ein gutes Tool um deine Energie zu verstärken.

Wenn du aber tief liegende Selbstzweifel hast, sind sie einfach nicht stark genug.

Um eine wirkliche Veränderung herbeizuführen, brauchst du ein neues Selbstbild und neu Glaubenssätze. So entwickelst du Selbstvertrauen und ermutigst dich selbst deinen Weg weiterzugehen, auch wenn er manchmal steinig ist.

Eigene Erfolge kleinreden

Wenn wir auf unsere Ziele fixiert sind, vergessen wir manchmal, die eigenen kleinen Erfolge und Meilensteine anzuerkennen und zu feiern. Jeder Fortschritt, den du machst, wenn er auch noch so klein ist, ist wertvoll und bringt dich deinem Ziel näher.

Das verdient Anerkennung. Indem du deine Erfolge würdigst, stärkst du dein Selbstvertrauen, weil du den Fokus auf das Positive, das du schon erreicht hast, lenkst.
Achte darauf deinen Weg in kleine Etappen zu zerteilen, damit dir ganz bewusst ist, was du schon erreicht hast und dass du in die richtige Richtung gehst.

Zu hoch angesetzte Ziele ohne Plan

Unrealistische Ziele führen zu Frustration und Enttäuschung. Wir lernen in der Schule nicht wie man sich Ziele setzt.
Darum beginne mit Zielen, die die realistisch erscheinen, prüfe sie aber regelmäßig.

Wenn du siehst, dass es einfach unmöglich ist sie zu erreichen, weil du sie zu hoch gesetzt hast, setze dir neue Ziele.

Ziele sollten herausfordernd sein, damit du dein Maximum geben musst, um sie zu erreichen.
So weißt du, dass sie es auch wert sind.

Sich nur auf das Negative konzentrieren

Unser Bewusstsein ist wie eine Taschenlampe, bei der du bestimmst, worauf das Licht fällt.

Viele Menschen wachsen einfach damit auf, sich auf das Negative in ihrem Leben zu konzentrieren. Natürlich wirst du mehr Probleme in deinem Leben sehen, wenn du dich immer auf die Probleme konzentrierst.

Es ist ein Prozess, der ein wenig dauert, aber es ist der einzige Weg um zufrieden zu sein, du musst beginnen dich Auflösungen zu konzentrieren und das Positive in deinem Leben zu sehen.

Das bedeutet nicht, dass du mit einer rosa Brille durch das Leben gehst und alles was passiert großartig ist.

Diese Toxic Positivity ist in den letzten Jahren zu einem Trend geworden, die dich auf den falschen Weg bringen kann.

Lerne stattdessen, alles ein wenig spielerisch und als eine gute Herausforderung zu sehen, an der du wachsen kannst.

Dann wirst du auch gleichmütiger und die Bewertung zwischen negativ und positiv wird sich auflösen. So wirst du stärker, resilienter und nebenbei verbessert sich noch deine Stimmung.

Sich in der Komfortzone verstecken

Ich bin kein großer Fan des Wortes Komfortzone, weil es für jeden Menschen etwas komplett anderes bedeutet.

Die meisten Menschen kennen dieses Gefühl von Aufregung oder Nervosität oder manchmal auch Angst, bevor man etwas Neues tut. Darum geht es hier.

Schau mal – es ist ganz logisch:

Wenn du immer nur das tust, was du bisher getan hast und was du daher auch schon kannst, wie willst du dann etwas Neues lernen und dich weiterentwickeln?

Klingt logisch, oder?

Neues zu tun und ungewohnte Dinge auszuprobieren kannst du in einem kleinen Rahmen testen, wie z. B. dich mit neuen Menschen treffen.

Etwa in einem Verein oder in einer Organisation oder du kannst alleine einen Ort fahren, wo du noch nie warst und auch niemanden kennst.

Das sind alles Dinge, die du ohne viel Aufwand sofort machen kannst und dir dabei helfen dich immer weiter zu entwickeln und dich auch besser kennenzulernen.

Wenn du ein paar mal positive Erfahrungen gesammelt hast, wird automatisch dein Widerstand dagegen kleiner und du hast wieder eine Möglichkeit mehr, mit schwierigen Situationen besser umzugehen.

Du wirst zufriedener, weil du gelernt hast, dass du in den meisten Situationen nicht vorhersehen kannst, wie sie sich entwickeln.

Unzufriedenheit bekämpfen: Setze diese acht Tipps gleich um

1. Wie zufrieden bist du mit deinem derzeitigen Leben?

Wie bei jeder Reise musst du auch bei deiner persönlichen Transformation wissen, wo du startest.

Die beste Landkarte hilft dir nicht, die größten Ziele helfen dir nichts, wenn du nicht weißt, von wo du losmarschierst.

Daher ist auch hier der erste Schritt dir klar zu werden, wo du jetzt stehst.

Für das Thema Unzufriedenheit bedeutet das sich Zeit zu nehmen, um deine Lebensumstände zu reflektieren und zu überprüfen, ob sie zu deinen Bedürfnissen und Zielen passen.

Mach das am besten mit dem Wheel of Life.

So bekommst du schnell eine Übersicht wie deine einzelnen Lebensbereiche zu deinen Werten und Bedürfnissen passen.

Du kannst feststellen, ob du wirklich zufrieden bist oder ob Veränderungen und falls ja in welchem Lebensbereich zuerst notwendig sind.

Es ist immer hilfreich unsere Unzufriedenheit zu konkretisieren und zu sehen, woher sie kommt, denn so eine generelle Unzufriedenheit lässt sich schwer beseitigen, weil wir ja nicht wissen, wo wir ansetzen sollen.

Das Wheel of Life hilft dir dabei die Lebensbereiche einzugrenzen, die du dir als erstes vornehmen solltest.

Starte mit maximal zwei Bereichen.

2. Setze deine Ziele neu und richtig

Du solltest Ziele setzen, die zu dir passen und die dich wirklich erfüllen.

Und jetzt kommt der wichtige Teil:

Prüfe regelmäßig, ob diese Ziele wirklich zu dir passen und ob du dich zu 100 % mit ihnen identifizieren kannst.

Wenn du es nicht weißt, sprich mit Menschen, die sich ähnliche Ziele setzen und schau, ob du dich mit ihnen wohlfühlst.

Überprüfe, ob sie ähnliche Werte wie du in ihrem Leben haben. Wenn du dir nicht sicher bist, lass das Ziel einfach auf deiner Liste stehen und schau es dir nach einem halben Jahr noch mal an. Sich selbst kennenzulernen braucht Zeit.

Definiere deine Ziele klar und spezifisch und entwickle einen Plan, wie du sie erreichen kannst. Stelle sicher, dass deine Ziele realistisch und mit deinen Werten und Leidenschaften in Einklang stehen.

Wenn du beispielsweise das Ziel hast, fit zu werden, überlege dir konkrete Schritte, wie regelmäßige Work-Outs, die fest imKalender stehen. Gut definierte Zielen, die auch laufend angepasst werden können helfen dir, Fokus und Klarheit zu gewinnen und dich auf den Weg zu deiner persönlichen Zufriedenheit zu begeben.

3. Nutze Reframing

Vereinfacht gesagt ist Reframing nichts anderes als die gleiche Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten und ihr damit eine neue Bedeutung zu geben. Lies dazu den Artikel ( Reframing im Alltag).

Wie bereits oben erwähnt geht es hier nicht darum, alles durch die rosa Brille zu betrachten, sondern darum, eine Perspektive auf bestimmte Situationen zu bekommen.

Die dich in eine proaktive Rolle versetzt und dir hilft den Fokus auf Lösungen zu haben
du kannst dich ab jetzt bei allem, was in deinem Leben geschieht und auf den ersten Blick negativ erscheint, fragen:

„Was ist gut daran?”.

Zum Beispiel, wenn du eine berufliche Niederlage erlebst, könntest du das als Chance sehen, um neue Fähigkeiten zu entwickeln oder dich in eine andere Richtung zu orientieren.

Das mag am Anfang etwas gekünstelt erscheinen und sich nicht gut anfühlen, aber wenn du es einige Wochen übst, wirst du sehen, dass du eine ganz neue Perspektive auf dein Leben bekommst.

Du wirst lösungsorientierter und damit automatisch zufriedener.

Du veränderst dein Mindset und förderst eine optimistische und lösungsorientierte Denkweise.

So besiegst du deine Unzufriedenheit wirklich.

4. Die gute alte Komfortzone – probiere unbedingt Neues aus

Deine Komfortzone fühlt sich gut an, weil wir von der Natur dazu gemacht sind, Sicheres zu wiederholen und alles das, was eine Gefahr darstellt, zu vermeiden.

Leider wird dabei nicht berücksichtigt, dass wir oft unglücklich oder unzufrieden sind, wenn wir weiterhin das machen, was wir schon bisher gemacht haben.

Wenn du es also lernst, regelmäßig Neues zu tun, wird sich deine Komfortzone vergrößern und du wirst beginnen, dich auch mit dem Unbekannten wohl zu fühlen.

Öffne dich für neue Erfahrungen, um zu wachsen.

Das Ausprobieren neuer Aktivitäten oder das Lernen neuer Fähigkeiten wird dir dabei helfen, dich lebendiger zu fühlen und dich mehr für das Leben zu begeistern.

Hattest du vielleicht schon immer Angst davor, in der Öffentlichkeit zu sprechen?

Dann könntest du dich einer Toastmasters-Gruppe anschließen, um deine Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern.

Du wirst feststellen, dass du über dich selbst hinauswachsen kannst und ein Gefühl von Erfüllung und Stolz erlangst.

5. Lerne Dankbarkeit – das meine ich ernst

Übe Dankbarkeit und schätze die positiven Aspekte deines Lebens. Etwa 2 Milliarden Menschen auf dieser Welt haben keinen Zugang zu fließendem Wasser.

Und knapp die doppelte Anzahl Menschen verfügt über keine adäquaten Sanitäreinrichtungen.

Schon allein diese Zahlen sind ein Grund dafür, dass wir uns in unserem Teil der Erde dankbar fühlen sollten für die Möglichkeiten, die uns das Leben bietet.

Mit Menschen zu sprechen, die im sozialen oder karitativen Bereich tätig sind, kann uns oft die Augen öffnen, wie gut es uns geht.

Das kann hart sein, aber du bekommst einen Reality-Check in welcher Welt du wirklich lebst.

Schonmal von einem Dankbarkeitstagebuch gehört?

Schreibe dir täglich Notizen stichpunktartig auf, wofür du heute dankbar warst.
Mein Tipp:

Such dir dabei ganz konkrete Situationen. Dinge, die jemand zu dir gesagt hat oder für dich getan hat oder einfach etwas, was du gesehen hast wie die Spiegelung der Sonne in einer Pfütze.

Man sagt Dankbarkeit und Angst können nicht zusammen existieren. Nachdem Unzufriedenheit fast immer auch damit zu tun hat, dass wir Angst davor haben, etwas nicht zu erreichen, hilft dir ein kleines Dankbarkeitsritual zu mehr Zufriedenheit.

6. Hilf anderen

Gehe noch einen Schritt weiter und engagiere dich ehrenamtlich.

Wenn du deine Zeit um Unterstützung anderen Menschen zur Verfügung stellst, um ihnen zu helfen, wird sich schnell ein Gefühl von Sinnhaftigkeit und Verbundenheit einstellen.

Eine schnelle Googlesuche wird dir schon eine Menge Ideen liefern.

Du wirst nicht nur neue Erfahrungen machen und neue Menschen kennenlernen, sondern auch tiefe Beziehungen aufbauen. Und schon allein das wird dich viel zufriedener machen.

7. Bringe Struktur in deinen Alltag

Wenn du deine Tage so aufbaust, dass du am Abend immer weißt, was du erreicht hast und deine Zeit gut strukturierst, macht dich das automatisch zufriedener.

Warum?

Je klarer dir ist, was du für einen Tag geplant hast und je effizienter deine Struktur ist, umso zufriedener wirst du am Abend auf all das zurückblicken, was du heute erledigt hast.

Ich verwende schon seit vielen Jahren eine große Excel-Liste, in der ich alles eintrage, was zu tun ist und aus der ich alles herausstreiche, was ich erledigt habe.

Am Ende der Woche bin ich immer überrascht, was alles weitergegangen ist, obwohl ich manchmal das Gefühl habe, die Liste wird nie kürzer.

Du bekommst auch mehr Kontrolle über dein Leben. Dieses Gefühl von Kontrolle und Selbstverantwortung ist auch eine der wichtigsten Faktoren, um sich nicht überfordert zu fühlen.

8. Tausche dich mit Freunden und Familie aus

In unserer technologisierten Welt fallen manchmal längere und tiefere Gespräche durch den Rost. Eine Nachricht ist schnell geschrieben und wir haben alle so viel zu tun, dass wir das Gefühl haben, wir haben einfach keine Zeit für ruhige Unterhaltungen.

Aber dieser Austausch fehlt uns. Überlege dir ganz konkret, wie viele Gespräche du jeden Monat suchen möchtest, mit engen Freunden und Familienmitgliedern.

Teile deine Gedanken, Gefühle und Herausforderungen mit ihnen und vor allem höre zu, was sie zu sagen haben.

Erinnere dich immer daran, wenn du deine Gefühle und Herausforderungen teilst:

Du bekommst immer neue Perspektiven und Unterstützung, je mehr du dich öffnest. Und umso offener ist der andere.

Diese Beziehungen und Momente helfen dir, dich zu erden, dich auf das zu besinnen, was wichtig ist und geben dir ein Gefühl der Zufriedenheit.

Du fühlst dich geborgen und weißt, du hast jemanden, auf den du dich verlassen kannst.

Fazit

Keine Frage:

Innere Zufriedenheit, die uns immer begleitet, ist eine große Belastung.

Sie nimmt uns die Freude an fast allem, sie kann uns fast lähmen. Der erste Schritt ist zu verstehen, dass du die Macht hast, etwas dagegen zu tun und dass du wie bei jedem Aspekt in deinem Leben proaktiv sein solltest.

Unterbreche diese negativen Muster und fokussiere dich auf deine Ziele und Stärken.

Nur so kannst du dich von der Last der Unzufriedenheit befreien.

Denk daran:

Es ist ein Prozess und du musst nicht alle Veränderungen sofort umsetzen. Nimm dir sechs oder zwölf Monate dafür Zeit und du wirst Schritt für Schritt lernen, mit dir selbst im Reinen zu sein und ein zufriedenes und erfülltes Leben zu führen.

Du willst endlich
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Coaching Jens Wolff

    Jens Wolff
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    Karrierecoaching und Persönlichkeitsentwicklung

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