Negative Gedanken loswerden und positives Denken lernen - Jens Wolff

Negative Gedanken loswerden und positives Denken lernen

Ein Mann schaut seinem Spiegelbild ernst in die Augen.

Raus aus dem negativen Gedankenkreislauf!

Wie man seinen Quatschkopf zum Schweigen bringt und dabei lernt positiv zu denken.

Viele von uns stehen sich selbst im Weg. Sie sind gefangen in negativen Gedankenspiralen und befinden sich somit permanent in einem negativen Kreislauf, der viel Energie kostet. Wir machen uns selbst ständig herunter, wenn etwas nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen. Oder es kommt gar nicht dazu, dass etwas „läuft“, weil wir es erst gar nicht versuchen.

Schuld daran sind negative Gedanken, die man nicht los wird und im schlimmsten Fall irgendwann für die Wahrheit hält. Nach dem Motto: Wenn ich weiß, dass ich etwas nicht schaffen werde, dann hätte ich ja Unrecht, wenn es dann doch klappt. Also mache ich zur Sicherheit nur halbherzige Versuche, um mir im Nachhinein erst recht sagen zu können: „Na, hab ich’s nicht gesagt, das wird nichts!“ Aber welcher Spitzensportler würde sich im Training abquälen, wenn er sich nicht sicher wäre, dass er gewinnen kann? Er denkt im Vorhinein einfach nur anders und gibt den negativen Gedanken keine Chance!

 

Negative Gedanken stoppen

Unser Quatschkopf sagt:

„Ich war noch nie ein Gewinner-Typ!“
„Dafür bin ich sicher zu blöd/alt/unkreativ/etc.!“
„Klar, dass das wieder mir passiert!“

Kommt dir das bekannt vor?
Solche Selbstgespräche halten dich davon ab, dein volles Potential abzurufen und den entscheidenden Schritt zu machen, um deine Träume und Ziele zu realisieren. Damit du dir nicht mehr selbst im Weg stehst, habe ich die wichtigsten Tipps zusammengefasst, wie du deinen größten Gegner zu deinem stärksten Unterstützer machst. Und du damit deine negativen Gedanken loswirst und dein Selbstbewusstsein stärken kannst.

 

  • Bewusstwerdung

Um dir deiner negativen Dialoge bewusst zu werden, schreib sie auf. Jedes Mal, wenn du dich dabei ertappst, schreib deine Gedanken auf und mit der Zeit erkennst du ein Muster. Welche Situationen lösen diese Gedanken aus? Welche Ängste stehen dahinter?

Indem du deinen Gedanken Beachtung schenkst, verlieren sie ihre Macht über dich und du erkennst, dass du dich davon distanzieren kannst.

Ob es Gedanken oder Gefühle sind, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass du sie formulierst und aufschreibst. Versuche dann als erstes einen Tag lang keine negativen Gedanken zuzulassen. Dann zwei, dann drei Tage usw.

 

  • Fokussiere auf Möglichkeiten statt Hindernisse

Sobald du deine Gedankenmuster entlarvt hast, kannst du sie beeinflussen. Wenn du beispielsweise abnehmen willst, denke statt: „Ich bin zu dick!“ lieber: „Ich werde fünf Kilo abnehmen und ich weiß, wie ich das schaffe!“ Wenn du es nicht weißt, frage jemanden. Es gibt zu allem Wege und Unterstützung sowie das richtige Coaching.

So holst du dich aus dem Gefühl der Ohnmacht und erkennst, dass es auch für dich einen Weg gibt. Wo du jetzt bist, ist das Ergebnis deiner bisherigen Entscheidungen. Es sagt nichts darüber aus, wo du in Zukunft sein wirst.

 

  • Achte auf deine Wortwahl

Wie du mit dir sprichst, bestimmt, was du von dir hältst. Wenn du nach einem Missgeschick immer betonst, was du für ein kompletter Loser bist, dann entsteht Aggressivität. In manchen Systemen sieht man in diesem Bereich den Ursprung von Autoimmunerkrankungen.

Statt wütend auf dich zu sein, gehe der Sache lieber auf den Grund. Lerne aus der Erfahrung! Es hilft dir, wenn du das Erlebnis externalisierst. Dazu stellst du dir zum Beispiel vor, dass ein guter Freund zu dir kommt und es dir erzählt. Was würdest du ihm antworten? Wohl kaum, dass er ein kompletter Loser ist, oder?

Achte immer auf die Worte, die du verwendest, ob sie nach außen gehen oder nicht. Worte sind die Software, mit der wir unser System programmieren.

 

  • Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung

Wie sehen dich die Menschen, die dich gut kennen? Sprich mit deinem Umfeld über deine Einschätzung und lass dich davon überraschen, was dir andere Menschen sagen.

Überlege dir, was deine Freunde an dir schätzen und vergleiche es mit dem, was du an dir magst und nicht magst. Oft sind wir überkritisch und perfektionistisch mit uns selbst.

Nimm dich an, wie du bist, niemand ist perfekt. Vergleiche dich nicht mit einem unrealistischen Bild aus einem Lifestyle-Magazin, sondern erlaube dir facettenreich und menschlich zu sein. So reduzierst du Stress, den du dir machst und das bringt dich wieder in ein freundschaftliches Verhältnis zu dir selbst.

Oft ist genau das, was du als Schwäche siehst, etwas, was dich zu einem wertvollen Menschen für andere macht.

 

  • Achte auf deine Gedanken

Meistens kehren die selben negativen Gedankenmuster immer wieder. Du wirst sie mit der Zeit erkennen und darauf vorbereitet sein. Dann kannst du sie mit Gelassenheit annehmen, weil du weißt, dass sie nur Gedanken sind.

Solange ich einem Gedanken keine Macht über mich gebe, ist er relativ harmlos. Erst wenn er über mich bestimmt, wirkt er sich auf meine Realität aus.

Ich habe immer die Freiheit, einem Gedanken Macht zu geben oder nicht. Je früher du bemerkst, dass wieder ein „Programm“ abläuft, umso eher kannst du den Gedankenstrom stoppen und ihn wieder auf deine Möglichkeiten lenken.

Mit der Zeit wirst du deine alte Programmierung überschreiben. Als wichtigstes Tool, um deine Gedanken zu kontrollieren, lerne zu meditieren. Du brauchst dafür keine orange Kutte und auch keine Räucherstäbchen 🙂
Seine Gedankenmuster zu ändern geht nicht von heute auf morgen. Unser Gehirn braucht ganz individuell kürzer oder länger, um neue Verschaltungen zu aktivieren und sie zur Gewohnheit zu machen. In dieser Studie wurde gezeigt, dass es zwischen 18 und 254 (!!) Tagen dauern kann, bis eine neue Gewohnheit automatisch abläuft.

 


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Jens Wolff

Jens Wolff

Ich bin eingetragener Lebens- und Sozialberater und Trainer, Reiki-Lehrer und Energetiker, arbeite in Einzel-Settings und Gruppen, meistens in der Praxis und auch gerne im Grünen.
Coachings mache ich live oder per Skype/Telefon.

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Jens Wolff