Morgenroutine – Tipps, um deinen Tag zu planen

Ein Bett und eine Kaffeetasse im Morgenlicht.

So kannst du deinen Tag optimal planen

Wie nützen glückliche und erfolgreiche Menschen die ersten Stunden des Tages? So wie wir unseren Tag beginnen, so entwickelt er sich weiter.

Wenn du eine Bergtour planst, läufst du nicht einfach drauflos. Du besorgst dir eine Karte, sorgst vorab für die richtige Fitness, planst die beste Route, packst deinen Rucksack und ziehst das Richtige an, bevor du losmarschierst. Genau so fokussiert sollten wir in den Tag starten und vorab planen!

Der Tagesbeginn ist die beste Zeit, um in Ruhe zu planen und sich in den optimalen Zustand für die kommenden Herausforderungen zu bringen.

Die folgenden fünf Tipps helfen dir, deine persönliche Routine zu entwickeln, damit jeder Tag optimal läuft. Je öfter du sie wiederholst, desto mehr wird dein Geist und dein Körper danach verlangen und es fällt dir immer leichter, sie zu halten. Und wenn es mal nicht klappt, machst du einfach am nächsten Tag weiter 🙂

 

Meditiere und sei dankbar

Nach dem Aufstehen ist unsere geistige Energie noch nicht ganz fit. In China sagt man, der Drache der Träume ist stark, weil das Qi (unsere Lebensenergie) noch nicht ganz wach ist. Daher nützen wir den Moment, um unseren Geist unter Kontrolle zu bringen, weil dort sollte er den ganzen Tag sein.

Deine Gedanken bestimmen deine Entscheidungen. Gute, positive Gedanken sind die Basis für gute Entscheidungen. Entscheidungen, die aus Angst, Trägheit oder übertriebenem Pessimismus getroffen werden, bringen uns nicht ans Ziel. Es gibt mehrere Werkzeuge, die uns dabei helfen, unsere Gedanken in der Spur zu halten.

Das wichtigste Tool ist die Meditation. Nimm dir gleich nach dem Aufstehen 5 bis 10 Minuten Zeit, zu meditieren (wie, kannst du hier lesen). Damit beruhigst du deinen Geist und schaltest das Geplapper in deinem Kopf aus.

Dann bleibe sitzen und überlege dir in drei Minuten, wofür du in deinem Leben dankbar bist. Das können Kleinigkeiten wie die Wärme auf deiner Haut, der Geruch des Kaffees oder dein neues Auto sein. Das Ziel dabei ist einfach, sich in eine positive Grundstimmung zu bringen. Dankbarkeit verdrängt Angst.

Als dritte Station überlege dir in 3 Minuten, warum genau heute gut wird und worauf du dich konkret freust. Das kann deine Lieblingsmusik auf dem Weg zu einem Termin sein oder das Gefühl, einen guten Abschluss zu machen. Wenn Herausforderungen auf dich warten, sieh sie als solche und überlege, welchen Ausgang du dir dafür wünscht.

So wie du deine Gedanken in der Früh auflädst, so läuft dein Tag! Also denke und plane weise 😉

 

Beweg dich

Finde ein kurzes Workout, das deinen Kreislauf in Schwung bringt, deine Muskulatur aufwärmt und deine Gelenke dehnt.

Meine Routine sind 10 Sonnengrüße mit Liegestützen dazwischen. 1-2 Mal pro Woche wird daraus eine längere Yoga-Routine. Jeder hat andere Vorlieben, aber jedem hilft es, morgens den Körper zu bewegen.

Wenn die Durchblutung gestärkt wird, fließt deine Energie besser, du fühlst dich stärker. Das wirkt auf dein Selbstvertrauen und darauf, was du dir heute zutraust.

 

Finde das richtige Frühstück für dich

Damit dein Körper und dein Gehirn optimale Leistung erbringen, musst du ihnen den richtigen Brennstoff zur Verfügung stellen.

Das ideale Frühstück macht dich satt aber nicht platt.

Denke an Japaner, die morgens Fischsuppe statt Kipferl essen. Du kannst auch dein Abendessen warm machen.

Wenn du keinen Hunger hast, nimm dir etwas zur Arbeit mit, damit du nicht am Weg der Topfengolatsche erliegst.

 

Plane die wichtigsten Dinge ein

Überlege dir in der Früh, was du an diesem Tag auf jeden Fall schaffen willst und bleibe dabei realistisch. Sieh diese Dinge im erledigten Zustand plastisch vor deinem inneren Auge oder sieh dich, wie du sie gerade erledigst.

Das sind nicht mehr als 2 oder 3 Dinge. Mach sie gleich als erstes, wenn du in die Arbeit kommst. So hast du schon am Morgen das Gefühl, etwas erreicht zu haben.

 

Hol dir die 25. Stunde

Hat dein Tag nie genug Stunden? Oder kommst du morgens immer ins Strudeln, weil du zu spät dran bist?

Ich verrate dir ein Geheimnis: Es geht nicht ums Aufstehen, sondern ums Schlafengehen. Am Abend warten auf uns die Verlockungen, das Fernsehen, das gemütliche Sofa und vieles mehr. Versuche, immer um die gleiche Zeit schlafen zu gehen, dein Körper dankt es dir damit, dass du schneller einschläfst und besser aufkommst.

Nach Sonnenuntergang sollte der Umgang mit blau beleuchteten Displays und Bildschirmen reduziert werden, da sie die körpereigene Uhr verwirren. So kommt dein Melatonin-Haushalt durcheinander. Wenn du Handy- oder Tabletsüchtig bist oder abends noch am Computer arbeiten musst, installiere dir eine App (wie f.lux), die blaues Licht herausfiltert.

Nachts Handy (Flugmodus reicht) und W-LAN (Wireless-Teil abschalten reicht) abschalten nicht vergessen.

Finde heraus, wieviele Stunden Schlaf du brauchst. Vielleicht braucht dein Partner weniger oder mehr. Sei dabei ehrlich, fast alle Menschen haben heute ein Schlafdefizit.

Wenn man das lange genug spielt, schwächt man seine Nebennieren und es gibt Studien, die Schlafmangel mit Parkinson und Alzheimer in Zusammenhang bringen, weil das Gehirn nicht genug Zeit hat, sich zu reinigen.

Für den Darm gilt übrigens Ähnliches, besser nicht essen als zu spät essen. Für mich ist um 18.00 Uhr Schluss, sonst schlafe ich schlecht.

Natürlich brauchen wir Zeit, um unsere Gewohnheiten zu ändern, also rechne damit, dass es die ersten 3 Wochen noch nicht von alleine geht. So lange braucht unser Gehirn, um neue Verschaltungen zu legen und Gewohnheiten zu lernen. Beginne mit dem Schritt, der sich am leichtesten umsetzen lässt und beachte, was sich schon dadurch verändert!

Denke immer daran, jeder Tag ist dein Leben in klein 🙂

 


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Jens Wolff

Ich bin eingetragener Lebens- und Sozialberater, Coach und Trainer in Wien und im Raum Salzburg. Für ein unverbindliches Gespräch melde dich gerne bei mir!

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