Die 3 häufigsten Missverständnisse zu Coaching. Was ist Coaching?

Die 3 häufigsten Missverständnisse zu Coaching

Was ist Coaching?

Die 3 häufigsten Missverständnisse zu Coaching

Warum Coaching in die Tiefe geht, dabei aber keine Therapie ist.

Jeder hat ein ganz bestimmtest Bild, wenn er das Wort „Coaching“ hört. Aber was genau ist Coaching? Wo liegen die Grenzen und was kann man sich von einem guten Coach erwarten? Folgende Missverständnisse tauchen dabei immer wieder auf:

 

1. Coaching gleicht einer Therapie

Ein Coach und ein Therapeut sind in ihrer Ausbildung und in ihrem Fokus grundverschieden. Der Coach ist ein Berater, der den IST-Zustand des Klienten analysiert und ihm dabei hilft, seine Ziele zu finden, sie richtig zu setzen und sie anschließend zu erreichen. Die Zusammenarbeit mit einem Coach ist daher auf Gegenwart und Zukunft ausgerichtet und sie ist immer auf die Lösung fokussiert.

Ein Therapeut hat eine fachspezifische Ausbildung absolviert und behandelt Patienten, also Menschen, die als nicht gesund gelten. Er forscht nach Ursachen in der Vergangenheit und konzentriert sich auf die Probleme seines Patienten, um mit diesem Wissen eine maßgeschneiderte Therapie zu entwerfen.

 

2. Coaching geht nicht in die Tiefe

Coaching ist ein ganzheitlicher Prozess, der von vielen Menschen vor allem mit Berufsthemen assoziiert wird.  Dabei kann Coaching jedes Thema umfassen. Man arbeitet vor allem auf der Gefühlsebene und taucht tief in die Thematik des Klienten ein. Man sieht sich Glaubensätze, seelische Blockaden und die innere Sprache des Klienten an. Man analysiert Denk- und Verhaltensweisen, erkennt, wie sich diese im Körper und im Alltag manifestieren und trainiert neue Glaubensätze und einen positiven Fokus. Man könnte auch sagen: Ein guter Coach bringt dich von deinem jetzigen Platz zu deinem optimalen Wunschplatz.

 

3. Coaching verspricht eine schnelle Lösung

Der Leidensdruck ist groß. Der Klient kommt – vielleicht nach einiger Überwindung – zur ersten Coachingsitzung, spricht zum ersten Mal ausführlich über seinen Missstand und erwartet sich unmittelbar eine Lösung. Das funktioniert nur leider nicht. Denn oft vergessen Klienten, dass Probleme und Leidensdruck nicht über Nacht entstanden sind. Auch die Schwierigkeiten oder negative Verhaltensmuster sind mit der Zeit gewachsen. Immerhin hat man seine negativen Verhaltensmuster lange Zeit geübt. Jetzt gilt es, durch Coaching, neue Fähigkeiten zu entwickeln und diese immer wieder zu üben. Und das braucht Zeit. Nachhaltige Veränderungen entstehen nicht von heute auf morgen. Dennoch gehen meine Klienten nach der ersten Sitzung erleichtert aus der Praxis, weil sie zum ersten Mal seit langem wieder einen neuen Weg vor sich sehen, den es Schritt für Schritt zu gehen gilt.

 


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Jens Wolff

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Ich bin eingetragener Lebens- und Sozialberater, Coach und Trainer in Wien und im Raum Salzburg. Für ein unverbindliches Gespräch melde dich gerne bei mir!

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