Das Leben ist ein Marathon und kein Sprint - Beuge Burnout gezielt vor!

Das Leben ist ein Marathon

Eine Frau läuft eine Straße in der Wüste entlang, auf ihrem T-Shirt steht die Startnummer 76

Kennst du das Gefühl, nicht schnell genug voranzukommen? Alle anderen schaffen mehr als du. Der Tag ist schon wieder fast zu Ende, die Zeit ist dein größter Rivale, sie kämpft gegen dich.

Was heute die Gesellschaft unter einem erfolgreichen Leben versteht, ist stark an Ergebnisse und Resultate geknüpft. Oft mit einem Euro-Zeichen hintendran.

In unserer Gesellschaft zählt der Weg nicht mehr viel – man interessiert sich nur für das Resultat. Daher leiden immer mehr Menschen an Burnout Syndrom oder sogar an Depressionen.

Für unser Wohlbefinden jedoch, ist unser persönliches Glück ausschlaggebend und das liegt im Weg zum Ziel, in jedem Moment der Gegenwart.

Was macht uns wirklich glücklich?

Was macht uns letztendlich wirklich glücklich? Ein Ziel auf schnellstem Wege zu erreichen oder den Weg zum Erfolg intensiv zu leben? Die Antwort vorweg: Beides!

Prinzipiell ist man eher ein Mensch, der sich auf den Prozess konzentriert oder jemand, der in erster Linie das Ziel vor Augen hat. Kannst du nicht aufhören, bevor du eine Aufgabe gelöst hast? Machst du selten Pausen in der Arbeit? Geht es dir beim Sport immer um das Resultat? Oder genießt du einfach den sozialen Teil und machst dir nicht zu viele Gedanken, wer gewinnt? So kannst du erkennen, zu welchem Typ du gehörst, wobei man in unterschiedlichen Situationen durchaus verschieden agieren kann. Wie immer ist auch hier eine gute Balance gefragt!

Erfolg und Glückseligkeit müssen keine Konkurrenten sein. Sie können sogar Hand in Hand gehen, wenn man einige Kleinigkeiten beachtet! Und sie müssen das sogar, wenn du vor hast, ein erfülltes Leben zu leben!

Ich zeige euch im Folgenden, wie ihr mit eurer inneren Ruhe und Gelassenheit große Schritte geht und weit kommt. Man sollte nicht sprinten, denn da geht die Luft schnell aus! Das Leben ist ein Marathon. Daher, nutze deine Energie nachhaltig und smart und genieße den Weg zum Ziel.

 

Der Weg ist das Ziel

Wir brauchen ein Ziel, das wir erreichen möchten, um motiviert zu sein, um jeden Tag aufzustehen und daran zu arbeiten. Der Kick vom Punkt A (wo wir heute sind) an den Punkt B (unser Ziel) zu gelangen, ist der Sprit, der uns antreibt.

Wir möchten einen bestimmten Karriereschritt machen oder sportlich etwas erreichen. Das ist eine Herausforderung – ein Weg den wir gehen müssen und wollen, um uns zufrieden und erfolgreich zu fühlen.

Man verbringt wenig Zeit man damit, über seine Ziele nachzudenken und sie konkret zu verfolgen. In Kontrast dazu, stehen die langen Wegen, die man für seine Träume gehen muss. Da wird einem sehr bald klar, dass der Weg Teil des Ziels werden muss. Sonst wäre das Leben immer nur im Zieleinlauf wirklich zufriedenstellend. Seine Perspektive in diese Richtung zu ändern ist eine bewusste Entscheidung, die erlernt werden muss.

Ziele die man nicht kurzfristig erreichen kann, sollen nicht als Träume abgehakt werden!


Hast du einen Traum? Unterteile ihn in Meilensteine!

Wir neigen dazu, in Ein-Jahreszyklen zu denken, denn das ist greifbar es ist fast unmittelbar! Je schneller etwas erreichbar ist, desto leichter motiviert es uns. Wir leben in einer Gesellschaft, wo schnelle Lösungen erwünscht sind „Der quick fix“. Das gilt für Beziehungen, über Gesundheit bis hin zur Bildung.

Diese kurzsichtige Vision der Ziele verhindert aber, dass wir einen Blick auf das Ganze haben, das ‚Big picture‘.

Habe keine Angst davor, das Große in dir zu visualisieren und darauf hin zu arbeiten! Man kommt aber nicht mit einem Sprung auf den Mount Everest, richtig? Du musst die Route planen, ein Team zusammenstellen, die Ausrüstung kontrollieren und dann muss auch das Wetter mitspielen.

Tipp: Setze dir daher kurzfristiger erreichbare Ziele, sogenannte Meilensteine. Das hilft dir motiviert zu bleiben und dazwischen kleine Erfolge feiern zu können.

So sehr man auch versucht durchs Leben zu sprinten, es ist und bleibt ein Marathon. Wenn wir heute soviel von Burnout hören oder auch selbst spüren, hat das oft mit dem Tempo zu tun, mit dem wir durchs Leben gehen (oder laufen). Beachte deine Atmung,  an ihr kannst du gut erkennen, ob du rast oder schleichst. Früher oder später geht die Schere zwischen dem gesunden Rhythmus und dem täglichen Tempo zu weit auf und meistens ist das keine angenehme Erfahrung. 


Baue Fokus und Präsenz in deinen Alltag ein!

Wenn man bewusster lebt, katapultiert man sein Glück seltener in die Zukunft! Mit bewusster leben, meine ich bewusst im Hier und Jetzt. Unsere Smartphones haben uns zu Multitasking Zombies gemacht – kein Zweifel. Wir werden nicht nur ständig mit Nachrichten bombardiert, wir fühlen uns auch gezwungen so schnell wie möglich zu antworten, schnelle Lösungen zu finden und immer erreichbar zu sein.

Diese Multitasking Angewohnheit hindert uns natürlich daran, die vielen kleinen Glücksmomente im Alltag wahrzunehmen. Wann hast du schon das letzte Mal einfach nur dagesessen und einen Kaffee getrunken? Den Geruch genossen, die Temperatur gespürt? Ohne Handy und ohne Ablenkung.

So viele kleine Momente des Alltags gehen verloren. Fokus und Präsenz solltest du bewusst wieder in dein Leben holen! Atme tief ein, schau dein Essen an und nimm es wahr, anstatt es im Vorbeigehen „herunterzuschlingen“.

Zwei Tipps:
Setz dir fixe Zeiten, zu denen du deine Mails checkst (und schreibst). Auch wenn das jede Stunde zehn Minuten sind, nimmst du schon Tempo heraus. Deaktiviere die Benachrichtigungen von Whatsapp, Facebook, Mail, etc. So lebst du in deinem Rhythmus und nicht in dem der anderen.

Schalte dein Handy am Vormittag und Nachmittag für je eine Stunde aus. Wenn du für deine Familie erreichbar sein musst, besorg dir ein zweites Handy oder ein Handy mit zwei SIM-Karten (so mache ich es).

Unvorstellbar? Du wirst die klingel- und vibrationsfreie Zeit lieben.

 

Achte auf deine Bedürfnisse sonst klopft der Burnout an

Unsere Tage sind vorprogrammiert, wir haben viel zu erledigen, wir müssen von einem Termin zum anderen – wir haben Stress! Da bleibt keine Zeit, um auf seinen Körper zu achten, geschweige denn zu hören. Es ist schon ganz natürlich für viele, dass unsere eigenen Bedürfnisse hinten anstehen müssen. Wir ignorieren sie. Das Problem dabei ist, nach dem Ignorieren kommt das‚ Gar-nicht-mehr- Wahrnehmen‘. Wir verlernen, die Sprache unseres Körpers zu verstehen.

Es kommt oft vor, dass Menschen ein Burnout als etwas erleben, das ganz plötzlich auftrat, sie waren vielleicht ein wenig müde, sagen sie. Man weiß aber, dass erste Symptome von Burnout schon Monate vorher auftreten und langsam stärker werden, bis der Körper (oder der Geist) komplett abschaltet und herunterfährt. Sie haben einen Sprint hingelegt, der leider schnell alle Energie aufgebraucht hat. Das kann man seinem Körper nur über kurze Zeit aufbürden. Dennoch, sind wir gut für den Umgang mit Stress gerüstet, denn schon in der Urzeit gab es kleine Probleme wie hungrige Säbelzahntiger oder tagelanges Hungern. Wir können diese Art von Stress auf Dauer aber nur durchhalten, wenn wir dazwischen Ruhephasen einlegen.

Menschen, die gelernt haben, auf ihre Bedürfnisse zu achten und auf Ihren Körper zu hören, sind nicht nur glücklicher, sondern auch gesünder und leistungsfähiger! Folglich, haben sie haben weniger Depressionen, Stress und Sorgen. Das trägt dazu bei, dass die Fähigkeit Probleme zu lösen verbessert wird und man im Beruf sowie auch Privat bessere Entscheidungen trifft. Und wie du vielleicht schon in meinem Blog gelesen hast, sind gute Entscheidungen die Grundlage für ein glückliches und gelungenes Leben. Und nicht etwa äußere Umstände oder Einflüsse.

Tipp zu mehr Gefühl für den Moment: Atemübungen und Meditation

Bewusste Atemübungen bringen mehr Sauerstoff in unseren Körper und geben so unserem Gehirn einen Frischekick. Das Gehirn schläft nie, jedoch fällt es in unterschiedliche Phasen. Sicherlich kennst du das, wenn du vergessliche Momente hast, kurz innehältst und überlegst, was du gerade machen wolltest! Diese Art Ruhezustand unseres Hirns ist das sogenannte Bewusstseinsnetzwerk. Es aktiviert sich, wenn wir an nichts denken. Ist es zu aktiv, können Aufmerksamkeits – Defizit- Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) hervorgerufen werden. Meditation hilft eine gesunde Balance zu halten, indem es zu wenig Aktivität bündelt und zu viel Aktivität herunterschraubt.

 

Mit mehr Achtsamkeit dir selbst und anderen gegenüber kannst du deine Lebensqualität, deine Glückseligkeit und auch deinen Erfolg deutlich steigern! Keine Sorge, es gibt nichts was man nicht lernen oder sich angewöhnen kann! Du musst nur loslegen und deine Energie so einteilen, dass du auf lange Sicht durchhältst!

Das Leben ist ein Marathon, kein Sprint.”

Gutes Gelingen und ich freue mich immer über dein Feedback!

 


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